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100 Jahre „Evangelische Frauenhilfe“ Bad Sassendorf

Die Gründungsurkunde der Evangelischen Frauenhilfe Bad Sassendorf
trägt das Datum 19. Januar 1910
und die Unterschrift der Kaiserin Auguste Viktoria.

 

Getreu dem Doppelprinzip der Frauen„hülfen“ in Deutschland

- Sammlung unter Gottes Wort
- Linderung sozialer Nöte und Misstände

wurden die Aufgaben „vor Ort“ anfangs unter bescheidenen Verhältnissen aufgenommen: z. B. Einrichtung einer Kleinkinderschule, Samariterkurse usw.
Herausforderungen des 1. Weltkrieges waren u. a. Liebesgaben für die Frontsoldaten, Hilfsaktionen für Verwundete in den Heimatlazaretten und Versorgung von Bedürftigen und Waisenkindern. Später kamen die Aufgaben der Äußeren und der Inneren Mission hinzu. Die Bezirksfrauenarbeit diente u. a. zur Unterstützung der häuslichen Krankenpflege, der Wöchnerinnenpflege und der Müttererholung.
In der NS-Zeit wurde die Sozialarbeit zügig vom Staat übernommen. Obwohl immer mehr Frauen die Frauenhilfe (FH) verließen, konnte 1935 das 25jährige Jubiläum der örtlichen Frauenhilfe mit Pfarrer Johannes Johannsen in großem Rahmen gefeiert werden.
Nach dem Zusammenbruch machten die Gemeinden 1945 überall eine Neuanfang. Die heimische FH beteiligte sich an der Neueinrichtung des Gemeindehauses und nahm ihre Arbeit mit Bibelstunden, Angeboten von Helferinnenkursen, Müttererholung und Rüstzeiten auf. Das erste Kreisverbandsfest nach dem Kriege fand 1949 in Bad Sassendorf statt. Bald wurden Paketaktionen für die „Ostzone“ notwendig. In diesen Zusammenkünften wurden verstärkt Referate zu allen Lebensbereichen eingebracht.
1975 wurde der Arbeitskreis der FH gegründet. Die jüngeren Frauen übernahmen mehr und mehr die traditionellen Aufgaben der Frauenhilfe. Finanzielle Unterstützung von sozialen Einrichtungen und großzügige Spendenaktionen sind jedoch selbstverständlich geblieben.
Heute trifft sich von den 120 eingetragenen FH-Schwestern des Nachmittagskreises im Alter von 55 bis 91 Jahren regelmäßig ein gutes Drittel „Aktive“ mittwochs im Wechsel von 14 Tagen - und das nicht nur zur geselligen Kaffeestunde! - im Gemeindehaus „Kirchplatz“.
Das Eingebundensein in das Leben der Kirchengemeinde (mit allem, was es ausmacht, z. B. Gottesdienst und Andachten, Bibelwochen, Weltgebetstage, Friedensdekaden, Gemeindefeste und Jubiläumsfeiern), dazu die Erfahrung einer Solidargemeinschaft von Frauen unterschiedlichen Alters und Herkunft - die Teilnahme an Fragen des Glaubens in der Vergangenheit und Gegenwart und der Kirche der Zukunft, die Öffnung der Ökumene - wie auch die Informationen zum Zeitgeschehen - sind das Wesentliche.

Frauenhilfe bleibt Lebenshilfe Quelle: Gemeindebrief 3/2000

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