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Presseartikel


Soester Anzeiger, 30.09.2013

 


Soester Anzeiger, 22.11.2010

Posaunenchornachwuchs erlebt Bläserfreizeit
Aktive Jugendarbeit des Posaunenchores der ev. Kirchengemeinde, unterstützt von der Sparkasse Soest und der Volksbank Hellweg e.G., fand in Eversberg im Naturpark Arnsberger Wald statt.

Das Angebot des Posaunenwerkes der ev. Kirche von Westfalen, eine Bläserfreizeit zur musikalischen Weiterbildung zu nutzen, nahmen in den Herbstferien sieben junge Bläserinnen und Bläser zwischen 9 und 16 Jahren vom Posaunenchor Bad Sassendorf wahr. Natürlich stand dabei das gemeinsame Musizieren mit 80 anderen Jungbläsern aus verschiedenen Posaunenchören im Vordergrund. Unter der Leitung des Landesposaunenwartes, Kirchenmusikdirektor Ulrich Dieckmann, wurden verschiedene Gruppen je nach bläserischen Fortschritt gebildet, um leichte bis mittelschwere Musikstücke zu erarbeiten. Die Proben erstreckten sich über den ganzen Tag, unterbrochen von Freistunden, in denen die Jungbläser sich ausspannen und auch mit Teilnehmern aus anderen Posaunenchören Kontakt aufnehmen konnten. Dabei kam das miteinander Spielen bis in den späten Abend auf den Zimmern nicht zu kurz. Das morgendliche Wecken begann mit einem Choral, gespielt von den Betreuern. Gedanken zum Tag und das gemeinsame Frühstück stimmten auf die bevorstehenden Proben in den verschiedenen Chorgruppen ein. Ein soziales Erlebnis war für die Bläserinnen und Bläser auch das gemeinsame Essen mit den Übungsleitern und das Erleben gemeinschaftlichen Musizierens in einer größeren Gruppe. Die über sechs Stunden sich erstreckenden täglichen Proben, nur unterbrochen von kurzen Pausen, waren wohl anstrengend, aber brachten für jeden Teilnehmer eine Bestätigung seiner bläserischen Weiterbildung. Aber auch das soziale Element wurde durch das Schließen neuer Freundschaften, gemeinsamer Spiele im großzügig ausgestatteten Freigelände des Freizeithauses und eine gemeinsame Wanderung zum Lörmecker (Holz-)Turm, der höchsten Erhebung im Arnsberger Wald, bereichert. Die viertägige Bläserfreizeit wurde beendet mit einem Konzert, in dem alle Gruppen gemeinsam das Erarbeitete zeigen konnten. Die Bad Sassendorfer Jungbläser waren so begeistert von dieser Freizeit, dass sie in den nächsten Herbstferien gerne wieder daran teilnehmen möchten, auch wenn dieser Lehrgang zeitlich mit der Soester Allerheiligenkirmes 2011 zusammen fällt. Und das soll schon etwas heißen!
Diese Freizeit in der ansprechenden Tagungsstätte Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg im Naturpark Arnsberger Wald wird bestimmt bei den Jungbläsern einige Zeit in Erinnerung bleiben.

 



Soest Anzeiger, 08.12.2009


Westfalen Post, 23.12.2008


Westfalen Post, 20.12.2008


Soester Anzeiger, 19.12.2008

Soester Anzeiger, 24.12.2007

Soester Anzeiger, 22.12.2007

Soester Anzeiger, 28.06.2007

Auszug aus der Weihnachtsausgabe der

Westfalenpost

vom 24. Dezember 2002

(Artikel von Heiner Kath, Redakteur;
Photos vonReinhard Pöschel, beide Westfalenpost)

„Drei Mey-Generationen spielen im Posaunenchor“

Wenn der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Sassendorf heute Nachmittag in der Christvesper feierlich das „Soester Gloria“ anstimmt, wird Posaunist Helmut Mey stolz auf den kleinen Blondschopf mit der Trompete blicken. Das ist nämlich seine 9-jährige Enkelin Lisa, die das erste Mal mit dabei ist.

Sie setzt die Tradition ihres Opas ebenso fort wie ihre Mutter, Sabine Sommer, und ihre Tante, Susanne Grave. Beide sind Töchter von Helmut Mey. Drei Generationen im Posaunenchor aus einer Familie.
Zur Eröffnung des Weihnachtsdorfes auf dem Sälzerplatz hatte die kleine Lisa vor vier Wochen ihren ersten öffentlichen Auftritt. „Ein bischen komisch war mir schon“, verrät das aufgeweckte Mädchen, das wie viele andere mit der Blockflöte Zugang zur Instrumentalmusik fand. Ermuntert und gefördert von Mama und Großvater ist damit der Weg zur Trompete vorprogramiert. „Beim Flötespielen lernen die Kleinen die Noten“ weiß Susanne Grave um die Wichtigkeit dieser Vorrunde.
Auch ihr kleiner Sohn Lukas ist schon ganz erpicht darauf, demnächst bei den Großen mit dabei zu sein. Im Gegensatz zu seiner Kusine hat sich der 6-Jährige allerdings für die Zugposaune entschieden. Wie der Großvater.
Die Nachwuchsförderung bildet einen Schwerpunkt im Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde im Kurort, der seit Juni 2000 mit viel Engagement von Horst Zittlau geleitet wird. Der Soester versteht es, die Kleinen zu begeistern, sie intensiv zu schulen und dann auch in den großen Klangkörper mit immerhin 20 Bläserinnen und Bläsern zu integrieren. „Und die dürfen dann auch richtig mitspielen“, schmunzelt Helmut Mey.

Nagel im Mundstück
Mey kann sich noch gut an die Anfänge erinnern, als den Sprösslingen ein Nagel ins Mundstück gesteckt wurde. So konnten sie zwar optisch mitspielen, aber gleichzeitig war damit auch falschen Tönen ein Riegel voergeschoben.
Helmut Mey kann viele solcher Geschichten erzählen. „Zur feierlichen Stimmung spielen wir das >O du fröhliche< zu Weihnachten im Dunkeln. Deshalb ist das auch das einzige Lied, das ich ohne Noten beherrsche“, verrät der ehemalige Mitarbeiter der Saline.

Seit 1955 dabei
Er ist der Senior in der Bläsertruppe und von Anbeginn dabei. 47 Jahre ist es mittlerweile her, dass Hans Gerd Hohoff den Posaunenchor ins Leben rief. Er kann bei seiner Gründung auf zwei ausgebildete Bläser und Freunde bauen: Jürgen Gudenoge, den Bad Sassendorfern besser als „Tabak“ bekannt, und den unvergessenen Bodo Oesterhaus. Hinzu kommen als neue ausgebildete Bläser Horst Mardeck, Rolf Obermann und Helmut Mey (und im selben Jahr noch Klaus Hoedt). Durch intensive Schulung schafft es der Chor, am Heiligabend des Gründungsjahres 1955 seine lange Tradition zu beginnen.
In der „Ahnengalerie“ der Chorleiter folgen Emil von Glinski, der damalige Lohner Pfarrer Detlef Klang, Dirk Rolfing und Kristian Jambor, der trotz seines Engagements bei der Kölner Oper und beim Symphonieorchester Osnabrück weitehin mitbläst, soweit es seine Freizeit zulässt.

Von Haus zu Haus
Neben den Auftritten in zahlreichen Gottesdiensten im Laufe des Jahres, bei kirchlichen Festen und weltlichen Anlässen ist das weihnachtliche Kurrende-Blasen fester Bestandteil liebgewordener Gewohnheiten. Am Sonntag vor Heiligabend zieht der Posaunenchor durch die Gemeinde und stimmt musikalisch auf ein friedvolles Weihnachtsfest ein. Traditionell gibt es zum Abschluss bei den Fahnenmasten in der Viktoriastraße einen gemütlichen Ausklang bei Glühwein und in festlicher Stimmung.

Im Internet präsent
Nach den Festtagen beginnt dann wieder der Bläser-Alltag. Jeden Freitag wird um 18.15 Uhr im Gemeindehaus an der Lohner Höhe fleißig geprobt. Verstärkung ist jederzeit willkommen, kostenfreie Ausbildung wird garantiert. Konfessionszugehörigkeit spielt übrigens überhaupt keine Rolle. Dass der Posaunenchor mit der Zeit geht, zeigt auch seine Internet-Präsentation. Unter www.badsassendorf.info ist alles über ihn zu erfahren. Wer zeichnet dafür verantwortlich? Natürlich, Helmut Mey mit Sohn. Eben durch und durch im Dienste des Posaunenchores.

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